Die richtige Bereifung für jede Jahreszeit
Im Winter unentbehrlich
Bei kalten Temperaturen ist es nicht nur ratsam, sondern sogar Pflicht für Autofahrer, die Sommer- gegen die Winterreifen zu wechseln, um keine unnötige Gefahr im Straßenverkehr darzustellen. Winterreifen sorgen vor allem bei Nässe, Schnee und vereisten Straßen für mehr Sicherheit als Sommerreifen: Sie verfügen nicht nur über ein tieferes Profil, sondern haben auch eine weichere Gummimischung und weisen unzählige Lamellen auf, die sich im eisigen Untergrund verzahnen können.
Im Frühjahr nicht das Wechseln vergessen!
Sobald es wieder wärmer wird, sollte ein erneuter Reifenwechsel vorgenommen werden – so hat das Fahrzeug immer die richtige Bereifung für die jeweilige Saison, und die Reifen halten jeweils bis zu gut vier Jahren, ohne ausgetauscht werden zu müssen. Sommerreifen können in der Regel aufgezogen werden, sobald sich die Temperaturen wieder um sieben Grad Celsius bewegen. Insgesamt sollte beim Profil die Mindesttiefe von 1,6 mm nicht unterschritten werden, da die Sommerreifen sonst durch mangelnde Haftung nicht mehr als straßentauglich gelten und möglicherweise die Versicherung bei einem Verkehrsunfall nicht zahlt.
Allround-Option
Neben dem Wechsel zwischen Winter- und Sommerreifen gibt es die Möglichkeit, auf Ganzjahresreifen zurückzugreifen. Diese stellen jedoch nur einen Kompromiss dar, da sie bei Schnee und Eis nicht so effizient wie Winterreifen sind und im Sommer einen höheren Kraftstoffverbrauch als Sommerreifen mit sich bringen. Jedoch spart man dafür das halbjährliche Wechseln und ist stets mit der richtigen Bereifung unterwegs.