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Das passende LKW-Modell für den Umzug

by Redaktion on Februar 13th, 2012

Für die logistische Planung eines Umzugs ist die richtige Auswahl des Lkw-Modells unerlässlich. Die falsche Entscheidung kann nicht nur zu erheblichen Zeitverzögerungen führen, die letztendlich den gesamten Ablauf des oft personalintensiven Auszugs behindern, sondern auch schnell kostspielig werden. Neben Beschädigungen an der Ladung oder des Lastwagens durch Überladung treibt im Falle einer Polizeikontrolle auch der Bußgeldbescheid die Umzugskosten unnötig in die Höhe.

Die Größe des Umzugswagen abschätzen

Die Regel, je größer das Umzugsvolumen, desto größer der Lastwagen, sollte auch für die Entfernung zum neuen Wohnort gelten. Demzufolge sollte mit der Distanz der Transportwege unbedingt auch die Lastwagenkategorie wachsen, auch wenn diese kostspieliger ist. Der höhere Mietpreis und Treibstoffverbrauch amortisieren sich durch weniger gefahrene Kilometer, da sollte man den richtigen LKW mieten.
Der Einstieg im Umzugsgewerbe beginnt mit der sogenannen “Sprinterklasse”. Dabei handelt es sich um geschlossene Transportwagen mit einer zulässigen Gesamtmasse von meist bis zu fünf Tonnen. Diese haben den Vorteil einer effektiven Güterbeförderung, das heißt, sie besitzen ein im Verhältnis zur Leermasse hohes Zuladungsgewicht, verbrauchen relativ wenig Dieselkraftstoff und können bereits mit der “kleinen” Lastwagenklasse C1 gefahren werden. Sie eignen sich vor allem für kleine Umzüge mit kurzen Distanzen. Eine ähnliche Größe weisen “Pritschenfahrzeuge” auf, die jedoch einen offenen Aufbau mit einer Plane mit einem größeren Transportvolumen bieten. Dafür muss allerdings die Ladung speziell befestigt werden.

Für etwas größere Distanzen kommt die Klasse der 7,5-t-Lastkraftwagen in Frage. Diese können noch immer mit der Führerscheinklasse C1 gefahren werden, sind aber erheblich teurer, dafür natürlich größer. Der Laderaum ist üblicherweise mit stabilen Seitenwänden ausgestattet.

Umzüge, die mit einer Fahrt über lange Distanzen bewerkstelligt werden sollen, müssen mit einem Lkw über 7,5 Tonnen zGM und in den Fällen mittlerer und großer Haushalte mit einem zusätzlichen Anhänger durchgeführt werden. Hier ist die Führerscheinklasse CE erforderlich. Bei vielen Kfz-Verleihern kann auch ein qualifizierter Fahrer gleich mit gemietet werden.

Die Ladung sichern

Grundsätzlich muss jede Ladung vorschriftsmäßig im Sinne von § 22 StVO gesichert werden, also auch in Sprintern mit geschlossenen Seitenwänden. Hier genügt es allerdings, sie gegen Herabfallen zu sichern. Ladeflächen von größeren Lastkraftwagen werden mit der Fracht vorne bündig und immer formschlüssig beladen. Im Idealfall versperren Distanzbretter die Zwischenstände zwischen den Gütern. Vorschriftsmäßig gesichert ist die Ladung außerdem nur, wenn sie mittels Zurrgurte über die gesamte Breite der Ladefläche festgezogen wird. Selbstverständlich muss eine Ladung immer möglichst gleichmäßig verteilt werden – außerdem darf sie im Falle einer Gefahrenbremsung keinesfalls verrutschen. Bei Zuwiderhandlungen wird der Verstoß mit einem Bußgeld von 50,- Euro plus Verwaltungsgebühren und einem Punkt in Flensburg geahndet.

Gestaltet der Umsiedler seinen Umzug selbst, kann er hohe Kosten sparen, die durch ein Speditionsunternehmen entstünden, die berechnen sich durch Arbeitszeit und Material- und Personeneinsatz, mehr dazu erfahren Sie hier. Durch die Vielzahl von LKW-Verleihern können heutzutage Lastwagen in sämtlichen Kategorien günstig gemietet werden. Wer die genannten Regeln einhält, muss sich vor einem selbstgestalteten Umzug also nicht fürchten.

From → Sonstiges

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